Kennst Du schon unsere Ausbildungsbotschafter im Handwerk?

Ein Ausbildungsbotschafter ist ein junger Auszubildender, der sich mit seiner Ausbildung und seinem Ausbildungsbetrieb identifizieren kann, Spaß an seinem Beruf hat, kommunikativ ist und sich dabei weiterentwickeln möchte. In seiner Rolle als Azubibotschafter tritt er in Schulen, auf Messen oder Feiern auf und gibt Schülern und Interessenten auf Augenhöhe authentische Einblicke in seine Ausbildung. Er erzählt gleichzeitig von seinen eigenen Erfahrungen und informiert zusätzlich über Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung.

Unsere Ausbildungsbotschafter/innen brennen für ihren Beruf und sind mit Begeisterung dabei. Hier kannst Du sie kennenlernen und lesen, was sie zu erzählen haben:

Ausbildungsbotschafter 2022

Gruppenfoto Ausbildungsbotschafter

Ben Külper (Hillenbrand GmbH & Co. Werkstätte für Metall KG), Hosea Zink (DAMIAN WERNER GmbH), Jan Trausch (Bau- und Möbelwerkstätten Joachim Weber) und Referentin Daniela Zahrt (AOK) v.l.n.r.

Die neuen Ausbildungsbotschafter 2022 stellen sich vor:

Vor- und Nachname: Jan Trausch

Betrieb: Schreinerei Weber

Ausbildungsberuf: Tischler

Ausbildungsjahr: 1

  1. Wie bist du zu diesem Beruf gekommen?

Durch ein Schulpraktikum in der 9 Klasse und einem Ferienjob.

  1. Wie bist du zu deinem Ausbildungsbetrieb gekommen?

Mithilfe des Arbeitsamtes habe ich mich nach weiteren Betrieben erkundigt und dort war die Schreinerei Weber dabei, dann habe ich mich dort Beworben und es kam zum Gespräch und anschließend zur Einstellung.

  1. Wolltest du schon immer diese Ausbildung machen?

Schon immer wollte ich diesen Beruf nicht machen, eigentlich habe ich gedacht das ich was im KFZ Gewerbe mache doch durch das Praktikum hat sich das alles geändert.

  1. Was muss man für den Beruf können? / Was muss man mitbringen?

Man sollte gut in einem Team arbeiten können, jedoch auch gut selbständig, also von jedem etwas. Außerdem sollte man etwas Handwerkliches Geschick haben.

  1. Welche Tätigkeiten machen dir an der Ausbildung besonders viel Spaß?

Besonders viel Freude macht mir das Arbeiten an den Maschinen und das Produkt zum Schluss fertig aufgebaut zu sehen, dann sieht man was man gearbeitet hat.

  1. Was findest du an deiner Arbeit wichtig? Was erfüllt dich? Worauf bist du stolz? Gibt es einen besonderen Moment in deiner Ausbildung? (Wenn ja, welcher und wieso?)
  2. Welche Möglichkeiten bietet deine Ausbildung für die Zukunft?

Sie bietet mir einen zukunftssicheren Job im Handwerk und viele weiter Bildungsmöglichkeiten.

  1. Welche Erwartungen hast du an dich und die Zukunft in beruflicher Sicht?

Meine Erwartungen sin erstmal die Ausbildung gut abzuschließen und alles was danach kommt lasse ich mir offen.

  1. Hast du einen Tipp, den du anderen für ihre Berufsfindung geben würdest?

Mein Tipp ist immer sich vielseitig zu informieren was es alles für Lehrberufe gibt und vor allem das zu machen auf was man Lust hat.

Auszubildender: Hosea Zink

 Ausbildungsbetrieb: Damian Werner GmbH, In der Hofwiese 10, 36148 Kalbach

 Ausbildungsberuf: Trockenbaumonteur/in

 Ausbildungsjahr: 2. Ausbildungsjahr (1. Ausbildungsjahr übersprungen)

Wie bist du zu diesem Beruf gekommen?

Ursprünglich habe ich mich nicht direkt auf eine Ausbildungsstelle zum Trockenbaumonteur beworben. Eigentlich war mein Ziel ein Duales Studium im Bereich Bauingenieurwesen, weshalb ich mich unter anderem bei meinem jetzigen Ausbildungsbetrieb bewarb. In einem Bewerbungsgespräch wurde mir dann das gewünschte duale Studium angeboten, aber auch erklärt, dass bei der Firma Damian Werner GmbH ein Studium immer mit einer Ausbildung einhergeht.
Somit können direkt wichtige praktische Erfahrungen für die weitere Karriere gesammelt werden.
Nach einem kurzen Zögern entschied ich mich dann für die vorangestellte Ausbildung, was aus heutiger Sicht die absolut richtige Entscheidung war.
Anschließend musste ich mich lediglich noch für einen der vielen angebotenen Ausbildungsberufe entscheiden.
Ich informierte mich also über die einzelnen angebotenen Berufsfelder und hierbei viel der Beruf des Trockenbaumonteurs bereits in die engere Auswahl. In einem zweitägigen Praktikum konnte ich dieses Entscheidung dann festigen.

Wie bist du zu deinem Ausbildungsbetrieb gekommen?

Wie bereits in Antwort 1 beschrieben, bewarb ich mich bei mehreren

Unternehmen. Voraussetzung war natürlich ein Platz für ein duales Studium des Bauingenieurwesen. Hierbei bietet die Damian Werner GmbH die Spezialisierungsrichtung Projektmanagement an. Da mich diese planerische und organisatorische Komponente schon immer gereizt hat und die Gesamtsituation sehr stimmig war, fiel meine Wahl dann auf die Firma Damian Werner GmbH.

Wolltest du schon immer diese Ausbildung machen?

Auch hier nehme ich wieder Bezug auf Antwort 1.
Wie erwähnt ergab sich die Ausbildung aus der Situation heraus und ich konnte frei aus den Lehrberufen meines Arbeitgebers wählen.
Da es B. beim Estrichleger, dem Maler o.ä. Berufen primär um Flächen und nicht wie beim Trockenbaumonteur vor allem um die Konstruktion solcher oder komplexerer Bauteile geht, kam mir letzterer interessanter und vielfältiger vor.
Bis jetzt sehe ich mich in dieser Ansicht voll bestätigt.

Was muss man für den Beruf können bzw. mitbringen?

Wie in allen handwerklichen Berufen steht ein handwerkliches Geschick und ein technisches Grundverständnis an erster Stelle. Ebenso sollte ein gutes räumliches Denkvermögen vorhanden sein, um z.B. Pläne richtig zu lesen oder Bauteile richtig anzeichnen zu können. Sicherlich sind auch mathematische Fähigkeiten von Nöten. Diese lassen sich aber in diesem Maß gut und schnell auffrischen oder neu erlernen.
Ebenso wichtig sind natürlich aber wie so oft Fleiß und Engagement. Wer nicht gerade zwei linke Hände hat, kann mit gewisser Arbeit sicher einen erfolgreichen Abschluss erzielen.

Eins sei noch gesagt: Für Langschläfer mag der Baustellenalltag teils sehr befremdlich sein. Man gewöhnt sich aber bekanntlich an alles.

Welche Tätigkeiten machen dir an der Ausbildung besonders viel Spaß?

Da die Konstruktionen in meinem Ausbildungsberuf in diversen Arbeitsschritten erstellt werden, ist hier schon eine gewisse Abwechslung gegeben.
Spaß bereiten und Interesse wecken tun aber vor allem Speziallösungen. Egal ob unübliche Verkofferungen, besondere Schallschutzdecken oder spezielle Wandkonstruktionen, neue Erfahrungen sind immer gut.

Was findest du an deiner Arbeit wichtig? was erfüllt dich? Woraus bist du stolz? Gibt es einen besonderen Moment in deiner Ausbildung?

Da die moderne Architektur von der Skeletbauweise geprägt ist, ist der Trockenbau ein Muss in jedem modernen Gebäude, welches über die Größe eines Mehrfamilienhauses hinausgeht. Viele Wände sind nichttragend und müssen/sollen somit besonders leicht sein. Außerdem sind sie perfekt, um darin Installationen zu führen(Sanitär, Strom, IT). Auch bei kleineren Gebäuden findet die Trockenbauweise effektiv und effizient Anwendung.
Aus dem Bauwesen ist der Trockenbau nicht mehr wegzudenken und so ergibt sich auch die Wichtigkeit des Berufes.
Am Ende des Tages ist es aber einfach das Geschaffene oder der eigene Fortschritt in der Ausbildung, der einen stolz macht.

Welche Möglichkeiten bietet deine Ausbildung für die Zukunft?

Wie erwähnt ist der Beruf des Trockenbaumonteurs ein Job mit Zukunft.
Da sich die Fachkräftesituation in den nächsten Jahren weiter zuspitzen wird, werden wir immer stärker gefragt sein.
Zum einen lässt sich natürlich eine Meisterprüfung ablegen um die eigenen Fertigkeiten auszubauen und unter Beweis zu stellen.
Bei entsprechendem Engagement und guten Qualifikationen ist auch ein Aufstieg zum Polier oder in die Bauleitung möglich.

Welche Erwartungen hast du an dich und die Zukunft in beruflicher Sicht?

Wie eingangs gesagt, werde ich nach meiner Ausbildung dual Bauingenieurwesen studieren. Danach werde ich im Bereich Trockenbau als Bauleiter eingesetzt, wofür ich aktuell mein Praxiswissen erwerbe. Ich bleibe also auch meinem Ausbildungsberuf verbunden.
Weiter in die Zukunft will ich beruflich gesehen aktuell nicht schauen, da bis dahin noch genug Zeit vergeht. Offensichtlich bieten sich aber auch hier noch weitere Möglichkeiten und ich bin offen für Neues.

Hast du einen Tipp, den du Anderen für ihre Berufsfindung geben würdest?

Ausprobieren

Meisten hat man bei der Berufswahl eine gewisse Grundrichtung vor Augen, weiß aber nicht richtig, welcher Beruf es denn wirklich werden soll.

Auch schon ein kurzes Praktikum in einem Beruf aus einem solchen Feld kann Klarheit darüber verschaffen, ob der Beruf vielleicht doch nichts für einen ist oder die Richtung festigen und bei der genauen Auswahl weiterhelfen.
Hierbei spreche ich aus eigener Erfahrung.

Auf sich selbst hören

Familie und Freunde geben teils schon eine Richtung bei der Berufswahl mit.
Auch beschönigende Vorstellungen oder Gehaltswünsche können hier beeinflussen.
Am Ende muss man selbst in dem gewählten Beruf arbeiten und das meist ein Leben lang oder zumindest einen großen Teil.
Spaß, Freude und Interesse am Job sollten also an erster Stelle stehen.

Du bist bereits Auszubildener im Handwerk und das Interesse als zukünftige:r Ausbildungsbotschafter:in ist geweckt worden? Sprich mit deinem Ausbildungsbetrieb über dein Interesse und melde dich hier an.

Hier geht es zur Anmeldung für eine Erstschulung für neue Ausbildungsbotschafter.

Wir freuen uns auf Dich! :-)

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Das Handwerk stellt jeden 3. Ausbildungsplatz!

30% aller Auszubildenden in Deutschland werden im Handwerk ausgebildet!