Ausbildungsplatzoffensive KH Fulda

Karriere im Handwerk

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Bewerbungstipps

Das Bewerbungsgespräch

Du hast eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalten? Herzlichen Glückwunsch! Der Ausbildungsbetrieb, bei dem du dich beworben hast, möchte dich nun kennenlernen. Kein Grund, nervös zu werden, obwohl ein wenig Lampenfieber auch dazugehört. Die wichtigsten Tipps haben wir hier für dich zusammengestellt:

So bereitest du dich vor

Das A und O eines guten Bewerbungsgesprächs ist die ausführliche Vorbereitung deinerseits. Informiere dich also gut über das Unternehmen und die Stelle, auf die du dich bewirbst. Du kannst das Bewerbungsgespräch auch mit deinen Eltern oder Freunden üben und dir ein paar Antworten auf klassische Fragen überlegen.

Solche klassischen Fragen können zum Beispiel folgende sein:

• Was sind deine Stärken?
• Warum hast du dich gerade in unserem Betrieb beworben?
• Warum möchtest du diesen Beruf gern erlernen?
• Warum sollten wir als Betrieb gerade dich auswählen? (Hier geht es um positive Eigenschaften, die herausstechen  sollten.)

Unterlagen zum Bewerbungsgespräch mitnehmen

Vergiss nicht, wenn der Tag des Bewerbungsgesprächs da ist, folgende Unterlagen mitzubringen:

• Einladungsschreiben
• Bewerbungsunterlagen (wenn du sie noch nicht geschickt hast)
• ausgefüllter Personalfragebogen (falls dir einer zugeschickt wurde)
• evtl. Arbeitsproben
• Zettel und Stift
• deine eigenen Fragen an das Unternehmen

Was ist erlaubt? Was solltest du lieber lassen?

Das geht:

Generell solltest du auf ein gepflegtes Äußeres achten, wenn du zu einem Bewerbungsgespräch aufbrichst. Zeig dich von deiner besten Seite. Das heißt also: Immer schön freundlich bleiben. Sei zudem noch gut informiert über das Unternehmen und traue dich ruhig, selber ein paar Fragen zu stellen. Zeige, dass du den Job wirklich haben willst.

Das geht garnicht:

Niemals zu spät kommen! Plane immer genug Zeit ein, um trotz unvorhersehbarer Dinge wie Busverspätung oder ähnliches, nicht zu spät zu kommen. Allerdings solltest du auch niemals viel zu früh zu einem solchen Gespräch erscheinen (Bist du 30 Minuten zu früh, geh nochmals um den Block und nutze die Zeit, dich zu motivieren. Erscheine dann 5 Minuten vor dem vereinbarten Termin.).

Achte während des Gesprächs darauf, dass du frei sprichst und nicht abliest. Kaugummi kauen ist natürlich auch tabu! Denke unbedingt daran, dein Handy auszuschalten und kleide dich etwas schicker als im Alltag. Freizeitklamotten sind nicht angebracht. Wenn du noch mehr Fragen zum Thema perfektes Outfit für das Bewerbungsgespräch hast, dann schau doch mal hier:

Das perfekte Outfit

Wie verhalte ich mich im Gespräch?

Bleibe immer ganz du selbst! Wenn du mit deiner eigenen Art nicht in das Unternehmen hineinpasst, dann ist es auch nicht das richtige für dich! Bleibe stets freundlich und höflich. Wenn du mal die Antwort auf eine Frage nicht weißt, verfalle nicht in Panik. Bitte um Hilfe oder lasse dir die Frage erneut erklären. So können sich auch interessante Gespräche ergeben und du kannst dein Gegenüber von deiner Lernfähigkeit überzeugen.

Es ist wichtig, dass du dich ordentlich ausdrücken kannst, denn in vielen Berufen wirst du später auch mit Kunden zu tun haben. Bitte keine Umgangssprache. Du bist in einem Gespräch, das heißt also, dass du genauso Fragen stellen darfst wie dein Gegenüber. Es ist sogar besonders gut, wenn du Fragen stellst, denn so zeigst du Interesse an deinem Gesprächspartner und dem Unternehmen.

Das Gespräch ist vorüber – und nun?

Jetzt ist deine Geduld gefragt. Gerne kannst du deinem Gesprächspartner nach dem Treffen eine E-Mail schreiben, in der du dich für das Gespräch bedankst. Allerdings solltest du nicht auf eine Entscheidung seitens des Unternehmens nach weniger als zwei Wochen drängen. Hast du allerdings länger als einen Monat nach deinem Gespräch immer noch nichts vom Unternehmen gehört, ist ein Anruf deinerseits angebracht. Zudem unterstreichst du so dein Interesse an der Ausbildungsstelle.

Tipps: Bewerbungsschreiben & Lebenslauf

Bewerbungsmappe

Die klassische Bewerbungsmappe

Das Online-Formular auf der Website des Arbeitgebers oder die E-Mail – es gibt mehrere Wege, sich zu bewerben. Manche davon sind vorgegeben, wie ein Online- Formular, das schon in den Karrierebereich einer Firmen-Website mit integriert ist. Ansonsten sind Bewerbungen per EMail inzwischen Standard.

Viele Betriebe bevorzugen aber auch den klassischen Weg der Bewerbungsmappe per Post. Welcher Weg in deinem Fall der richtige ist, erfährst du am besten vom Ausbildungsbetrieb selbst. Im Zweifelsfall solltest du den Betrieb vorher anrufen, bevor du deine Bewerbung abschickst.

Die Bewerbungsmappe per Post

Das Anschreiben ist die Einleitung in deine Bewerbungsunterlagen. Hier geht es darum, deinen potenziellen Arbeitgeber von dir zu überzeugen. Wichtig ist, dass du schon ausreichend über das Unternehmen informiert bist und bestenfalls
erklären kannst, warum gerade du der oder die Richtige für den Job bist.

Berichte hier von deinen bisherigen Erfahrungen wie beispielsweise Praktika, Ferienjobs oder einem Ehrenamt und zeige, dass du auch persönliche Interessen hast,  die sich vielleicht mit der Ausbildungsstelle verbinden lassen. Du kannst deinem potenziellen Arbeitgeber auch anbieten, einen Tag zum Probearbeiten zu erscheinen. Somit zeigst du Engagement und der Betrieb kann sich von deinem Können direkt überzeugen.

Anschreiben

Achte darauf, dass dein Anschreiben

• nicht länger als eine DIN-A4-Seite ist
• praktische Erfahrungen (Praktika, Ehrenamt etc.)
• keine Rechtschreib- oder Tippfehler enthält
• ordentlich und ansprechend formatiert ist

Auf ein Deckblatt gehört:

• eine Überschrift (z. B. „Bewerbung”)
• eine Bezeichnung des Berufs, für den du dich bewirbst
• deine Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail)
• ein Foto
• optional ein Verweis auf Anlagen (Zeugnisse etc.)

Ein Deckblatt ist kein „Muss”, es verleiht deiner Bewerbung aber einen systematischen und geordneten Charakter.

Lebenslauf

Der Lebenslauf zeigt klar und übersichtlich, was du als Person deinem potenziellen Arbeitgeber bieten kannst und wo du beruflich stehst.

• Angaben zu deiner Person (Adresse, Geburtstag und -ort, Hobbys)
• praktische Erfahrungen (Praktika, Ehrenamt etc.)
• Schulbildung (besuchte Schulen und Schulabschluss)
• persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen (EDV-Kenntnisse, Stärken, Sprachkenntnisse etc.)
• Ort, Datum und Unterschrift (Achte darauf, dass auf deinem Lebenslauf dasselbe Datum steht wie auf deinem Anschreiben und beide Dokumente von dir unterschrieben sind.)
• Bewerbungsfoto (Wenn du dich gegen ein Deckblatt entschieden hast, klebst du dein Foto rechts oben auf den Lebenslauf.)

Anlagen

Anlagen zu deiner Bewerbung sind zum Beispiel deine Zeugnisse, Bescheinigungen über Praktika, Kurse, Nebenjobs
oder ähnliches. Denke daran, dass du immer nur Kopien deiner Bescheinigungen und Zeugnisse verschickst und niemals ein Original.

Versand

Verschicke deine Bewerbungsmappe in einem DIN-A4-Umschlag, im besten Fall mit einem Papprücken, damit sie nicht geknickt bei deinem Wunscharbeitgeber ankommt. Adresse und Absender sollten sorgfältig auf den Umschlag geschrieben oder sogar auf einem Adressetikett ausgedruckt werden.

Die Online-Bewerbung (per Formular oder per Mail mit Anhang)

Online-Bewerbungsformulare oder die Online-Mappe für den Versand per Mail sind im Wesentlichen aufgebaut wie eine klassische Papierbewerbung. Wichtig ist hier, dass du alle Teile deiner Bewerbung (Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf,
Anhang) in einer PDF-Datei zusammenfügst und nicht einzeln an die Mail anhängst.

Auf der Seite 16 haben wir dir nochmal speziell für die Online-Bewerbung Tipps zusammengestellt. Der Aufbau deiner Online-Mappe ist derselbe wie bei einer klassischen Bewerbung. Hier findest du hilfreiche Links, um PDFDateien zusammenzufügen:

https://de.pdfforge.org/pdfcreator
www.pdfjoin.com/de
www.online2pdf.com/de/